17.12.2022

An Wolf/Zerfowski kommt keiner vorbei

Autor / Quelle: Frank v. Staden

Felix Wolf und Christian Zerfowski vom SVV Hülsen bleiben auch in diesem Jahr das Maß aller Dinge im eFootball auf Kreisebene. So setzte sich das Duo in der Bassener Sporthalle am Wochenende erneut die Krone auf und qualifizierte sich damit für die am 4. Februar 2023 in Hannover stattfindende Niedersachsenmeisterschaft. Wie übrigens auch der TSV Etelsen I mit den Youngstern Noah Hasch und Finn Luttermann, der im Bassener Finale der Hülsener Paarung mit 2:5 relativ glatt unterlag.

Nur zehn Zweier-Teams fanden dabei den Weg an die Dohmstraße, was nicht nur für den eFootball-Beauftragten des NFV Kreis Verden, Lennard Bellmer, etwas enttäuschend war: „Vielleicht lag es daran, dass gerade die WM in Katar läuft, gerade in diesen Tagen die Weihnachtsfeiern vieler Mannschaften stattfinden – oder vielleicht auch daran, dass gerade die Krankheitswelle herumschwappt. Aber nichtsdestotrotz gab es auch so spannende Partien zu sehen.“ 

Gespielt wurde in drei Gruppen. Dabei bildeten der TSV Etelsen II, der TSV Bierden, der TSV Fischerhude-Quelkhorn II sowie der SV Baden die Vierergruppe, aus der sich die ersten beiden Teams für die Halbfinals qualifizieren konnten. Gespielt wurde jeder gegen jeden mit Hin- und Rückmatches. Eine Halbzeit dauerte dabei sechs Minuten, „doch wenn der Ball im Aus war oder es eine sonstige Verzögerung gab, lief die Zeit sehr viel langsamer ab. So dauert ein Spiel in der Regel zwischen 15 und 20 Minuten“, klärte da Felix Wolf auf, der mit seinem Partner in die erste Dreiergruppe mit dem TSV Bassen und dem TSV Bierden II gelost wurde. „Ganz starke Gegner. Es war vom Niveau her schon ansprechend. Beide Teams haben Christian und mir alles abverlangt. Ehrlich, da sind wir nur mit etwas Glück ins Halbfinale gekommen“, so Wolf. 

Was bei den Teams in den jeweiligen Dreiergruppen etwas sauer aufstieß, denn nur der Gruppenerste kam hier weiter. „Da hätten sie ruhig zwei Fünfergruppen aufstellen können, aus denen sich jeweils die beiden Erstplatzierten für die Halbfinals qualifiziert hätten. Das wäre vom Zeitlichen her kein größerer Aufwand und gerechter gewesen“, ärgerte sich da später etwas Bassens Daniel Wiechert, der zusammen mit Kevin Segelken der Hülsener Paarung in Hin- und Rückspiel alles abverlangte, letztlich aber mit 2:4 und 1:3 nur knapp das Nachsehen hatte. „Das waren unsere stärksten Gegner in diesem Turnier. Beide Spiele hätten durchaus auch anders enden können“, zollte Wolf den Bassenern viel Respekt. 

So hießen die Halbfinalpaarungen dann SVV Hülsen - TSV Bierden und TSV Etelsen II - TSV Etelsen I. Hasch/Luttermann setzten sich dabei in der zweiten Dreiergruppe nur hauchzart bei gleicher Punktzahl (7) gegen den SV Baden durch, keine Chance hatte hier der TSV Fischerhude-Quelkhorn. 

Auch im Semifinale brauchte der spätere Meister dann erneut etwas Glück. Denn gegen die Bierdener lagen die Hülsener schon 0:2 zurück. „Da hatten wir schon gedacht, wir sind raus“, atmete Wolf später tief durch. Zwei Buden in der Schlussphase besorgten dann die Verlängerung, in der sich der SVV letztlich durchsetzen konnte. Im rein Etelser Duell behielt die Erstvertretung die Oberhand, die dann aber beim 2:5 im Endspiel relativ chancenlos blieb. Dennoch fahren auch Noah Hasch und Finn Luttermann als Zweitplatzierte nach Hannover. 

Für die beiden Finalisten gab es am Ende nicht nur für jeden Spieler einen Pokal, sondern auch noch einen Geldpreis. Wolf abschließend: „Mal sehen, wie es im nächsten Jahr bei der Niedersachsenmeisterschaft läuft.“ An der nahm er mit Christian Zerfowski bereits Anfang diesen Jahres teil. Beide kamen letztlich mit dem Vizetitel nach Hause.  

Quellenangabe: Verdener Aller-Zeitung vom 13.12.2022
Foto: Stephanie Hägermann

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Seite zuletzt aktualisiert am: 18.01.2023

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